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Malawi ist eines der ärmsten und am dichtesten besiedelten Länder Afrikas. Fast jedes fünfte Kind stirbt vor seinem fünften Geburtstag. Vor allem auf dem Land gibt es viel zu wenig Schulen. In vielen Regionen erhält jedes dritte Kind keinen Unterricht. Die Klassen sind überfüllt und schlecht ausgestattet, häufig findet der Unterricht unter freiem Himmel statt. Wenn es regnet, fällt er ganz aus. Viele Kinder brechen die Schule frühzeitig ab - auch deshalb, weil der Unterricht oft schlecht ist. Nur jeder zweite Lehrer besitzt eine formale Ausbildung.
UNICEF hilft, in den ärmsten Regionen Malawis Schulgebäude neu zu errichten oder instandzusetzen. UNICEF stattet Schulen auch mit Tischen und Stühlen aus und stellt Hefte, Stifte, Lernposter, Rechentafeln sowie weiteres Schulmaterial bereit. Die Lehrer nehmen an Schulungen teil. Sie lernen hier auch, die Kinder in den Unterricht einzubeziehen und Mädchen angemessen zu fördern. UNICEF plant zudem, Tausende Waisen durch Schulstipendien in die Schule zu bringen. Sie decken die Kosten für Bücher, Schulmaterial und die Schuluniform ab.
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121 Millionen Kinder können weder Lesen noch Schreiben. Dadurch fehlt ihnen jegliche Grundlage der Armut zu entkommen. |
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| Wir können |
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Keine andere Investition hat so positive und weit reichende Auswirkungen auf die Entwicklung einer Gesellschaft wie die Förderung der Mädchenbildung. Die Kindersterblichkeit sinkt, je länger die Mütter zur Schule gegangen sind. Frauen mit Schulbildung heiraten meist später, bekommen weniger Kinder und können diese besser versorgen. Nicht zuletzt schützt Bildung Mädchen vor Diskriminierung, Ausbeutung und Gefahren wie AIDS. |
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